Augenblicke

Blick hinter die Kulissen - das ganz private Interview mit Stefan Limmer


Stefan Limmer

Stefan Limmer

Stefan Limmer, geboren 1964 in Regensburg, ist Baubiologe, Heilpraktiker, Seminarleiter und initiierter Schamane. Neben naturheilkundlichen Verfahren liegt der Schwerpunkt seiner Praxis in energetischen und schamanischen Heilmethoden, die er seit 1996 studiert und anwendet. Daraus ist ein ureigener Weg entstanden, der optimal auf die Bedürfnisse, Verhaltensmuster und Krankheitsbilder des westlichen Menschen abgestimmt ist. Stefan Limmer hat eine eigene Heilpraxis in Regensburg und leitet Seminare und Ausbildungen.

»Wer nicht weiß, was vor seiner Geburt geschehen ist, wird auf immer ein Kind bleiben. Was ist das menschliche Leben wert, wenn es nicht durch die Zeugnisse der Geschichte mit dem unserer Ahnen verwoben wird.«
Marcus Tullius Cicero

Das Interview führte Petra Danner

Programmleitung Buch
Stefan Limmer
Stefan Limmer

Das Interview

PranaHaus: Ihr Buch ist ein Bestseller im PranaHaus geworden. Wie kamen Sie gerade zu diesem Thema?

Über die Arbeit mit meinen Patienten und über den Schamanismus. In unserer Kultur empfinden wir die Ahnen nur selten als eine Quelle der Kraft, Liebe und Weisheit, so wie es in Stammeskulturen ganz natürlich ist. Wir sehen meist nur die Verstrickungen und Verletzungen, die wir durch unsere Eltern und in unserer Herkunftsfamilie erlitten haben. Gerade hier liegt aber ein Schlüssel für wirkliche Gesundheit und Stärke: Indem wir Frieden schließen mit unseren Ahnen und uns wieder auf das Kraftvolle, Starke, Liebevolle, Positive konzentrieren, anstatt weiter mit den Verletzungen und Schwächen im System und in uns zu kämpfen.

Wieso sind es gerade 7 Generationen, die so maßgeblich Einfluss nehmen auf unser Leben?

Diese Erkenntnis habe ich in der Praxis mit meinen Patienten erarbeitet. Es hat sich immer wieder gezeigt, dass es bei den meisten Menschen tatsächlich 7 Generationen sind, die Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere eigene Kraft haben. Manchmal ist es notwendig, noch weiter zurück zu gehen, aber das ist eher die Ausnahme.

Wie läuft so eine schamanische Sitzung zur Versöhnung mit den Ahnen ab?

Wenn es um die Ahnen geht, erarbeiten wir im gemeinsamen Gespräch die aktuellen Probleme und das Ziel der schamanischen Sitzung. Oft ist es sinnvoll, zuerst eine schamanische Seelenrückholung zu machen, bevor wir in die 7-Generationen-Aufstellung einsteigen und das Kraftfeld der Ahnen aktivieren. Im nächsten Schritt werden die Großeltern aus ihrer Stellvertreterposition für die 4 Elemente in die Freiheit entlassen, bevor wir zum Abschluss die Eltern als Stellvertreter für die Urpolarität ebenfalls in die Freiheit entlassen. Das kann manchmal alles in einer Sitzung stattfinden, meist sind dafür allerdings mehrere Sitzungen notwendig. Da jeder Mensch einzigartig ist, ist auch immer eine individuelle, an die Bedürfnisse des Menschen angepasste Vorgehensweise notwendig.

Sie haben Schamanismus nach Harner gelernt. Wie kamen Sie überhaupt zum Schamanismus?

Durch eigene Krankheit und durch meinen damaligen Beruf als Baubiologe. Ich habe nach Alternativen zu herkömmlichen Behandlungsmethoden gesucht und da ist mir vor 18 Jahren ein Buch über schamanische Heilmethoden in die Hände gefallen. Das hat mich tief berührt und fasziniert und ich habe mich für ein Grundlagenseminar angemeldet. Bei der ersten schamanischen Reise hatte ich zum ersten Mal in meinem Leben das Gefühl, angekommen zu sein – zu Hause zu sein. Dieses Gefühl hat mich seitdem nie wieder losgelassen und hat mich auf meinem Weg immer tiefer in den Schamanismus geführt.

Wie ist Ihr spiritueller Weg verlaufen?

Mit vielen Höhen und Tiefen. Meine ersten Erfahrungen waren sehr negativ und haben mich in eine tiefe Lebenskrise geführt. Ich habe mir vieles angeschaut und ausprobiert: esoterische Methoden, Naturheilkunde, spirituelle Medizin, Buddhismus, körperorientierte Selbsterfahrung usw. Nach einigen Jahren der Suche habe ich alle Bücher weggepackt und wollte nur noch „normal“ sein. Aber das hat natürlich nicht funktioniert. So habe ich weitergesucht, bis ich im Schamanismus und in mir selbst meine spirituelle Heimat gefunden habe.

War das ein direkter Weg? Gab es bestimmte Lehrer, die Sie beeinflusst haben?

Nein, der Weg war nicht direkt, auch nicht im Schamanismus. Ich wollte ursprünglich diesen Weg nur für mich gehen. Dass ich einmal als schamanischer Lehrer wirken würde, wusste ich damals noch nicht. Ich hatte immer Phasen, in denen ich mich sehr intensiv mit mir und meiner Spiritualität beschäftigt habe, aber diese wurden immer wieder abgelöst von Phasen des Zweifels, des Zauderns und der Ungewissheit, wo es wirklich hingeht.

Was hat Sie da am meisten beeindruckt und am nachhaltigsten eine Veränderung oder Weiterentwicklung eingeleitet?

Die Erkenntnis, dass wir alle miteinander verbunden sind. Nicht nur wir Menschen, sondern alle Wesen, die gesamte Schöpfung. Wenn man aufhört, sich als getrenntes Wesen zu fühlen, und erkennt und erlebt, dass man alles, was es in diesem Universum gibt, auch selbst ist und letztendlich alles Energie, Schwingung, Liebe ist, dann verändert sich der Umgang mit der Schöpfung ganz grundlegend.

Hatten Sie ein „Schlüsselerlebnis“, einen dieser besonderen Momente, der eine nachhhaltige Veränderung bewirkt hat?

Das war in einer schamanischen Reise, kurz bevor ich auf meine erste Visionssuche gegangen bin. Damals kamen meine inneren Lehrer und Krafttiere auf mich zu und haben mir unmissverständlich erklärt, dass ich mich entscheiden muss: „Die Zeit des schamanischen ‚sightseeing’ ist jetzt endgültig vorbei. Entweder Du gehst diesen Weg ganz oder Du lässt es bleiben.“ So haben sie es ausgedrückt. Das hatte für mich zur Folge, dass ich nach meiner Visionssuche den Schamanenpfad gegründet habe und seitdem selbst als Lehrer wirke.

Hat Sie jemand auf Ihrem Weg unterstützt?

Meine Krafttiere, meine inneren Archetypen, meine innere Weisheit. Seit ich aufgehört habe, die Wahrheit im Außen zu suchen, und ich angefangen habe, in mich selbst zu lauschen und diese Stimme als Lehrer angenommen habe, hat sich mein Leben sehr zum Positiven verändert. Meine Patienten und Seminarteilnehmer, denen ich hier danken will. Sie haben mich durch ihre Offenheit, ihre Lebensgeschichten und ihre Weisheit inspiriert, gelehrt und mich auf meinem Weg unterstützt. Ansonsten ist für mich der beste Lehrer die Natur und das Leben selbst, das mich immer unterstützt, auch wenn es sich manchmal erst einmal nicht so anfühlt.

Sie sind auch Krimiautor, wie passt das zusammen?

Für mich ist das überhaupt kein Widerspruch. Ich bin ein zutiefst spiritueller Mensch und ich sehe es als meine Lebensaufgabe an, Menschen auf dem Weg zu sich selbst zu begleiten und ihnen zu helfen, herauszufinden, wer sie wirklich sind. Dafür schreibe ich schamanische und spirituelle Ratgeber, gebe Seminare und arbeite als schamanischer Coach. Gleichzeitig habe ich eine zutiefst weltliche Seite. Und da liebe ich schon immer gute Krimis, denn auch hier geht es um die Seele, um die Abgründe menschlichen Seins. Ich liebe es zu schreiben und da ist es für mich nur natürlich, auch diesem Teil meines Seins Raum zu geben. Dies tue ich, indem ich Krimis schreibe. Auch hier geht es nicht um ein „Entweder oder“, sondern einfach um Vielfältigkeit, verschiedene Facetten des Lebens.

Gibt es vielleicht schon Ideen bzw. Pläne für ein weiteres Buch?

Ich schreibe gerade an einem Buch, das an das Ahnenthema direkt anknüpft. Der Schwerpunkt wird diesmal auf der Beziehungsebene liegen.

Haben Sie für unsere Leser noch eine persönliche Botschaft?

Für mich ist das Wichtigste überhaupt, seine eigene, innere Wahrheit zu finden und diese zu leben. Zu wissen, wer ich wirklich bin, warum ich hierher auf diese Welt gekommen bin, was meine wirkliche Lebensaufgabe ist. Das ist der Weg zu wirklichem Glück, zu wirklicher Erfüllung und zu einem Leben, das zum Ziel hat, sich der Welt zu schenken, dem Leben zu dienen, das Leben zu lieben.

Ganz herzlichen Dank Herr Limmer, dass Sie sich die Zeit genommen haben.

©PranaHaus GmbH

Stefan Limmer
Versöhnung mit den Ahnen
Konflikte mit Eltern, Großeltern und anderen Verwandten kennt fast jeder. Sie zu lösen ist oft mühevoll und dauert manchmal ein halbes Leben. Doch es geht auch einfacher. Der erfahrene Heilpraktiker Stefan Limmer hat für seine Praxis die äußerst wirkungsvolle 7-Generationen-Aufstellung entwickelt, die jeder mittels beiliegender CD allein zu Hause durchführen kann. Damit können Konflikte von einem höheren Blickwinkel aus geklärt und gleichzeitig das Urfeld der Ahnen aktiviert werden. Blockierte Energien, die sich im persönlichen Leben beispielsweise durch Misserfolg, Krankheit oder Orientierungslosigkeit zeigen, können so häufig erstaunlich mühelos wieder ins Fließen gebracht werden.
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